Sonntag, 27. Mai 2012

AUF DEM WEG NACH HAUSE. . .

. . . fanden Freunde und ich einen kleinen Vogel, der ruhig auf dem Gehweg saß und nicht wegflog, als wir uns ihm näherten. Bei genauerem Hinschauen erkannte ich, dass sein eines Beinchen ziemlich verdreht war. 
Er tat uns Leid und in ein Taschentuch gewickelt, nahm ich mit nach Hause und setzte ihn in ein Körbchen mit Heu und Wasser.

Ich hatte erst keine Ahnung, um was für einen Vogel es sich handelte. Er war grau an den Flügeln, hatte einen gelb-orangen Bauch und eine schwarze "Maske" auf.


Ich recherchierte etwas im Internet und stellte fest, dass es sich um einen Kleiber handelt - ein kleiner, heimischer Singvogel.
Mehrere Stunden saß er einfach nur dort und beobachtete munter aus dem Körbchen heraus seine Umgebung. Dabei hielt er eine Zeit lang sein Schnäbelchen weit aufgesperrt.
Nach einer Weile jedoch sprang er auf den Korbrand und schließlich aus dem Korb heraus. Seinen Beinchen ging es scheinbar gut. Auch an den Flügeln waren keinerlei Verletzungen zu erkennen.

Schon bald machte er sich auf und erkundete einen Teil des Hofes. Jedoch flatterte und hopste er nur umher. Fliegen schien ihm aus irgendeinem Grund allerdings nicht möglich.
Zudem scheint er sehr zahm zu sein.

Allerdings scheint es keinen Grund zur weiteren Pflege zu geben, was mich sehr freut.

Ich persönlich habe die Vermutung, dass der Kleine gegen eine Scheibe geflogen ist, "abstürzte" und dann einfach nur ein bisschen "verdattert" war und etwas Erholung brauchte.


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