Freitag, 8. Juni 2012

SONNENBANK TIPS

Ich mache kein Geheimnis daraus, dass ich zur Zeit ab und zu ins Solarium gehe.
Der Grund: Nächste Woche ist mein Abschlussball und ich will in meinem Kleid nicht käseweiß aussehen. Leider bin ich von Natur aus ein recht heller Hauttyp und das Wetter ist schlechter als ich es mir erhofft habe.
So habe ich mich gegen Ende April dazu entschieden ein wenig nachzuhelfen und ins Sonnenstudio zu gehen. Zunächst zwei Mal die Woche und mittlerweile nur noch ein Mal die Woche.
Gestern war ich dann also das vorletzte Mal.

Das Thema "Solarium" ist sehr umstritten. Es ist bekannt, dass die künstliche Bestrahlung sehr ungesund ist, die Haut schneller altern lässt und sogar Hautkrebs verursachen kann.
Andererseits gibt es jedoch auch Ärzte, die ihren Patienten Sonnenbankbesuche verordnen, um beispielsweise gegen "Winterdepressionen" vorzugehen.
Meiner Ansicht nach, ist das Solarium gerade dann schädlich, wenn man es übertreibt.

Ich habe mich mal dazu entschieden ein paar Dinge aufzulisten, die man beachten sollte, wenn man sich dafür entscheidet ins Solarium zu gehen.


1. Die Wahl des Sonnenstudios
Dieser Punkt klingt scheinbar ganz simpel. Doch klar ist: Ein gesundes Sonnen fängt bei einem vernünftigen Sonnenstudio an. Es ist daher nicht verkehrt, sich umzuhören. Viele Sonnenstudios betreiben sogar eigene Webseiten auf denen man sich einen persönlichen Eindruck holen kann. Es kann auch nicht schaden, in ein Sonnenstudio zu gehen und sich erst einmal gründlich beraten zu lassen. So gewinnt man einen Eindruck über das dort arbeitende Personal und kann sich einen noch besseren Eindruck verschaffen.

2. Den Hauttyp bestimmen lassen
In vielen Sonnenstudios hat man die Möglichkeit seinen eigenen Hauttyp bestimmen zu lassen. Auch dies ist sehr wichtig, um beispielsweise Sonnenbrand vorzubeugen. Dazu fragt man einfach beim Personal nach. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann auch den Rat eines Hautarztes aufsuchen. Leuten mit dem "Hauttyp I" wird jedoch vom Besuch der Sonnenbank abgeraten, da sie sehr anfällig für Sonnenbrand sind und so gut wie nie braun werden.

3. Keine Sonnenschutzmittel verwenden
Wer auf die Sonnenbank geht, verzichtet auf Sonnenschutzmittel. Stattdessen kann man einen Bräunungsbeschleuniger verwenden. Meistens gibt es den direkt im Sonnenstudio zu kaufen. Allerdings sind diese häufig sehr teuer.

4. Schutzbrille tragen!
Es ist sehr wichtig seine Augen zu schützen. So wie es im Sommer draußen gilt seine Augen vor massiver Sonneneinstrahlung zu schützen, gilt dies auch für das Schützen der Augen im Solarium. Anderen Falls ist es möglich, dass die Augen dauerhafte Schäden davon tragen.

5. Abschminken
Logischerweise muss das Make-up runter, wenn man auch im Gesicht braun werden will. Doch das Abschminken hat auch noch einen weiteren Grund. So kann es beispielsweise passieren, dass es zu allergischen Reaktionen kommt. Es empfiehlt sich also immer Abschminktücher dabei zu haben, wenn es ins Solarium geht. Oftmals befinden sich aber auch in den Kabinen Tücher, mit denen man sich abschminken kann.

6. Auf die schwächste Bank
Es ist wichtig, sich darüber zu informieren was für Sonnenbänke sich im jeweiligen Sonnenstudio befinden. Abhängig vom Hauttyp sollte dann entschieden werden, welche Sonnenbank geeignet ist. Dennoch empfiehlt es sich mit der schwächsten anzufangen, damit die Haut die Möglichkeit hat sich daran zu gewöhnen. In vielen Sonnenstudios ist die "500er" einer der schwächeren Bänke.

7. Die Zeit auf der Sonnenbank
Es ist ratsam zuerst ca. 8 Minuten auf der schwächsten Sonnenbank zu verbringen. Beim nächsten Besuch dann 10 Minuten, später 12 Minuten und dann 15 Minuten. Danach kann man auf die nächst stärkere Bank umsteigen und beginnt wieder bei 8 Minuten.
Ich persönlich würde davon abraten länger als 15 Minuten auf die Sonnenbank zu gehen. Hautärzte erklären, dass etwa 25 Minuten Solarium auf einer mittleren Bank etwa einem ganzen Tag natürlichem Sonnen entspricht.

8. Sonnenbrand
Insbesondere beim Wechseln auf eine stärkere Bank, kann es passieren, dass man doch mal einen Sonnenbrand bekommt. So lange der nicht vollkommen verschwunden ist, sollte man das Solarium selbstverständlich meiden.

9. 50 Sonnenbäder im Jahr
Man liest sehr oft davon, dass Hautärzte zu nicht mehr als 50 Sonnenbädern im Jahr raten (Solarium und natürliches Sonnen einbegriffen). Das entspräche etwa ein Mal die Woche ins Solarium zu gehen. Dennoch empfinde ich es als unnötig im Sonne und bei gutem Wetter ins Solarium zu gehen und würde es daher meiden und lieber das natürliche Sonnen vorziehen. Doch auch im Winter sehe ich persönlich keinen Sinn darin ins Solarium zu gehen, da so gut wie jeder in dieser Jahreszeit blass ist und es daher sehr unnatürlich aussehen würde gut gebräunt zu sein.

10. Die Pflege danach
Nach dem Solarium empfiehlt es sich duschen zu gehen. Die Leute, die bereits schon mal im Solarium waren, wissen das. Man fühlt sich danach zwar erholt, aber irgendwie auch etwas "schmutzig". Manche Leute raten davon ab, sich mit Duschgel zu waschen und empfehlen lieber eine Dusche mit klarem Wasser. Der Grund dafür ist angeblich, dass die Haut so noch mehr angegriffen und ausgetrocknet wird. Dennoch sehen viele andere Leute darin wiederum kein Problem. Es ist jedoch sehr ratsam sich danach mit einer Bodylotion oder auch einer After-Sun-Lotion einzucremen. Feuchtigkeit für die Haut ist nach dem Besuch der Sonnenbank sehr wichtig. So bleibt die Haut weitestgehend immer frisch.


Bei weiteren Fragen sollte euch das Personal im Solarium natürlich weiterhelfen können.

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